Deutung der Begrifflichkeit „Natur"! |
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| Natur beschreibt die Gesamtheit der Dinge und Lebewesen auf der Erde und im Universum, die nicht vom Menschen geschaffen wurden, einschließlich belebter (Pflanzen, Tiere) und unbelebter Elemente (Gestein, Wasser, Luft). Der Klimaforscher Johan Rockström mahnte die Vertreter auf der Weltklimakonferenz 2021 in Glasgow dringend etwas gegen eine weitere Erderwärmung zu tun. Passiert das nicht, so Rockström, steuert die Erde auf 2,7 Grad höhere Temperaturen zu. Die Welt wäre dann für fast die Hälfte der Menschheit kaum noch bewohnbar. Der renommierte schwedische Klimaforscher Johan Rockström hat eindringlich vor der drohenden drastischen Erderhitzung gewarnt, auf die die Welt mit ihren aktuellen Plänen zusteuert. "Mit 2,7 Grad würde die Menschheit auf ein unbekanntes Terrain zusteuern. Die Menschheit müsste dann auf einem anderen Planeten leben als heute", so der Direktor des Potsdamer Instituts für Klimafolgenforschung auf der Weltklimakonferenz 2021 in Glasgow. Die bislang bei den Vereinten Nationen eingereichten Pläne reichten bei Weitem nicht aus, um das Klimaziel zu erreichen, die Erderwärmung auf ein noch erträgliches Maß von 1,5 Grad bis zum Ende des Jahrhunderts zu begrenzen. (Lesch & Kamphausen, 2016) Der UN-Klimaagentur zufolge befindet sich die Welt stattdessen auf einem 2,7-Grad-Pfad. Dies würde eine so stark zunehmende Häufigkeit von Extremereignissen wie Dürren, Überschwemmungen, Brände, Krankheiten oder Hitzewellen bedeuten, dass diese der Menschheit ein angemessenes Leben auf der Erde beinahe unmöglich machen würden, so Rockström. Bereits im Jahr 2070, also noch lange vor 2,7 Grad erhöhten Temperaturen, würden in diesem Szenario 3,5 Milliarden Menschen in Regionen leben, deren jährliche Durchschnittstemperatur ein Risiko für ihre Gesundheit wäre. Darüber hinaus werde man in naher Zukunft Probleme bekommen, die Menschheit überhaupt noch ausreichend ernähren zu können. Die Menschheit müsste praktisch auf einem zerstörten Felsplaneten leben", so der renommierte Klimaforscher Rockström. Von einem Temperaturanstieg der 1,5-Grad-Marke, ist die Erde nicht mehr weit entfernt. Vor den Folgen des Temperaturanstiegs warnen weltweit tausende Wissenschaftler und Klima-Experten (Lesch & Kamphausen, 2016) Bei der Weltklimakonferenz COP26 rangen in Schottland rund 200 Staaten darum, wie die drohende Klimakatastrophe abgewandt werden kann. "Wir haben nun mehr wissenschaftliche Beweise als jemals, dass wir alles tun müssen, um das 1,5-Grad-Ziel zu erreichen", sagte Rockström. In Glasgow hoffte Rockström auf konkrete Enddaten für den Abschied vom Kohlestrom und vom Verbrennungsmotor. Da bereits so viel Zeit vergangen sei, reichten Allianzen ambitionierter Länder leider nicht mehr aus, sondern alle Staaten müssten sich, ohne Wenn und Aber bewegen. Beim Klimagipfel 2021 in Glasgow zeigte sich in den ersten Tagen sehr schnell, welche Staaten auf der Bremse stand. Die Staatpräsidenten Chinas und Russland waren zum Klimagipfel erst gar nicht angereist. Indien bspw. kündigte zwar Klimaneutralität an, aber leider erst nach 2070. "Um wirklich erfolgreich dem Klimawandel die Stirn bieten zu können, müssten alle Staaten dieser Erde ihre Klimapläne/-ziele aktualisieren, um bis 2050 netto „null Emissionen“ zu haben und bis 2030 die Emissionen, um die Hälfte zu reduzieren. Wenn wir das von allen Nationen bekämen, wäre das ein Grund zum Feiern", so der renommierte Forscher und gebürtige Schwede Rockström. Natur spiegelt das wider, was a priori für unser Erkenntnisvermögen steht. Natur in formaler Hinsicht zu bestimmen, bedeutet auch, dass von jeder Erfahrung abstrahiert und Natur nur in einer reinen Form betrachtet wird. In materieller Hinsicht kann Natur dadurch bestimmt werden, indem sie konstituierend ihrer Beschaffenheit, unsere Sinnlichkeit und Wahrnehmung bestimmt. Natur ist sicherlich nicht der Inbegriff von außerhalb uns existierenden und nicht von uns gemachten Dingen, sondern Natur ist nur das, wie wir Natur, durch Sinnlichkeit und Wahrnehmung, erkennen. Die Weltklimakonferenz (COP30) 2025 in Belém, Brasilien, endete mit Fortschritten bei der Anpassung und Klimafinanzierung, aber leider ohne verbindlichen Plan zum Ausstieg aus fossilen Energien, was zur Enttäuschung auf der Weltklimakonferenz (COP30) führte, da die Ölstaaten eine Einigung nach wie vor blockierten. Es wurde zwar noch ein Regenwaldfonds und die Verdreifachung der erneuerbaren Energien bis 2030 beschlossen, aber dennoch wurden die Erwartungen, bspw. an die ambitionierteren Emissionsreduktionen, nicht erfüllt, insbesondere, weil sich die USA vom Pariser Abkommen zurückgezogen hatten und voraussichtlich die globalen Ziele verfehlt werden. | |||
Autor: Thomas Fränkle 10.01.2026, 15:00 Uhr
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