DE: "Die Rede von US-Außenminister Marco Rubio im Wortlaut vom 15.02.2026”


Wir versammeln uns heute hier als Mitglieder eines historischen Bündnisses – eines Bündnisses, das die Welt gerettet und verändert hat. Als diese Konferenz 1963 begann, war sie in einem Land, eigentlich auf einem Kontinent, der gespalten war. Eine Linie zwischen Kommunismus und Freiheit verlief durch das Herz Deutschlands. Die ersten Stacheldrahtzäune der Berliner Mauer waren gerade zwei Jahre zuvor errichtet worden. Und nur wenige Monate vor dieser ersten Konferenz, bevor unsere Vorgänger sich hier zum ersten Mal in München trafen, brachte die Kubakrise die Welt an den Rand der Zerstörung durch Atomwaffen. Selbst während der Zweite Weltkrieg noch frisch in der Erinnerung von Amerikanern und Europäern brannte, fanden wir uns angesichts einer neuen globalen Katastrophe wieder. Eine, die das Potenzial für eine neue Art der Zerstörung hatte – apokalyptischer und endgültiger als alles zuvor in der Menschheitsgeschichte. Zur Zeit dieser ersten Versammlung war der sowjetische Kommunismus auf dem Vormarsch. Tausende Jahre westlicher Zivilisation standen auf dem Spiel. Damals war der Sieg alles andere als sicher. Aber wir wurden von einem gemeinsamen Zweck angetrieben. Wir waren vereinigt – nicht nur dadurch, wogegen wir kämpften, sondern auch dadurch, wofür wir kämpften. Und zusammen setzten sich Europa und Amerika durch. Ein Kontinent wurde wiederaufgebaut. Unser Volk florierte. Mit der Zeit wurden die Ost- und Westblöcke wiedervereinigt. Eine Zivilisation wurde wieder vervollkommnet. Diese berüchtigte Mauer, die diese Nation in zwei Teile gespalten hatte, fiel. Und damit fiel auch ein böses Imperium, und Ost und West wurden wieder eins. Aber die Euphorie über diesen Triumph führte uns zu einer gefährlichen Täuschung: dass wir in das „Ende der Geschichte" eingetreten waren; dass jede Nation nun eine liberale Demokratie sein würde; dass die Bindungen, die nur durch Handel und Handel entstanden sind, nun die Nationalität ersetzen würden; dass die sogenannte regelbasierte globale Ordnung – ein strapazierter Begriff – nun die nationalen Interessen ersetzen würde; und dass wir nun in einer Welt ohne Grenzen leben würden, in der jeder ein Bürger der Welt wurde.

Dies war eine törichte Idee, die sowohl die menschliche Natur als auch die Lehren aus über 5.000 Jahren aufgezeichneter Menschheitsgeschichte ignorierte. „Dogmatische Vision von freiem Handel“ Und sie kam uns teuer zu stehen. In dieser Täuschung umarmten wir eine dogmatische Vision von freiem und uneingeschränktem Handel, selbst während einige Nationen ihre Wirtschaften schützten und ihre Unternehmen subventionierten, um systematisch unsere unterzugraben. Der Abbau unserer Fabriken führte zu einer Deindustrialisierung großer Teile unserer Gesellschaften, versetzte Millionen von Arbeiter- und Mittelklassejobs ins Ausland und überließ die Kontrolle über unsere kritischen Lieferketten sowohl Gegnern als auch Rivalen. Wir haben zunehmend unsere Souveränität an internationale Institutionen outgesourct, während viele Nationen massive Wohlfahrtsstaaten auf Kosten ihrer Fähigkeit zur Verteidigung aufbauten. Und das alles, während andere Länder in die schnellste Militäraufrüstung aller Zeiten investierten und nicht zögerten, harte Macht einzusetzen, um ihre eigenen Interessen zu verfolgen. Um einen Klimakult zu besänftigen, haben wir uns selbst Energiepolitiken auferlegt, die unser Volk verarmen ließen, während unsere Konkurrenten Öl, Kohle und Erdgas ausbeuten – und nicht nur, um ihre Wirtschaften zu befeuern, sondern auch als Hebel gegen uns einzusetzen. Und im Streben nach einer Welt ohne Grenzen öffneten wir unsere Türen für eine beispiellose Welle von Massenmigration, die den Zusammenhalt unserer Gesellschaften bedroht, den Fortbestand unserer Kultur gefährdet und die Zukunft unseres Volkes infrage stellt.

Wir haben diese Fehler gemeinsam gemacht. Und jetzt schulden wir es unserem Volk, gemeinsam diese Fakten zu erkennen und voranzugehen. Unter Präsident Trump werden die Vereinigten Staaten von Amerika sich erneut der Aufgabe der Erneuerung und Wiederherstellung widmen – getrieben von einer Vision einer Zukunft, die genauso stolz, souverän und vital ist wie die Vergangenheit unserer Zivilisationen. Und während wir bereit sind, dies notfalls allein zu tun, ist es unsere Hoffnung und unser Wunsch, dies zusammen mit euch, unseren Freunden hier in Europa, zu tun. Für uns gehören die Vereinigten Staaten und Europa zusammen. Amerika wurde vor 250 Jahren gegründet, aber die Wurzeln begannen hier auf diesem Kontinent, lange bevor die Menschen die Nation meiner Geburt besiedelten und aufbauten. Sie erreichten unsere Küsten und trugen die Erinnerungen, die Traditionen und den christlichen Glauben ihrer Ahnen als heiliges Erbe bei sich. Eine unzerbrechliche Verbindung zwischen der Alten und der Neuen Welt. Wir sind Teil einer Zivilisation – der westlichen Zivilisation. Wir sind durch die tiefsten Bindungen miteinander verbunden, die Nationen teilen können: geschmiedet durch Jahrhunderte gemeinsamer Geschichte, des christlichen Glaubens, der Kultur, des Erbes, der Sprache, der Abstammung und der Opfer, die unsere Vorfahren zusammen für die gemeinsame Zivilisation brachten, deren Erben wir sind. „Wir sorgen uns zutiefst“ Und deshalb kommen Amerikaner manchmal vielleicht etwas direkt und drängend in unserem Rat rüber. Deshalb verlangt Präsident Trump Ernsthaftigkeit und Gegenseitigkeit von unseren Freunden hier in Europa. Der Grund, meine Freunde, ist: Wir sorgen uns zutiefst. Wir sorgen uns zutiefst um eure Zukunft und um unsere. Und wenn wir manchmal uneinig sind, kommen unsere Meinungsverschiedenheiten aus einer tiefgreifenden Besorgnis um ein Europa, mit dem wir nicht nur wirtschaftlich, nicht nur militärisch verbunden sind – wir sind geistig und kulturell mit euch verbunden. Wir wollen, dass Europa stark ist. Wir glauben, dass Europa überleben muss, weil die beiden großen Kriege des letzten Jahrhunderts uns als konstante historische Mahnung dienen, dass letztlich unser Schicksal immer mit eurem verflochten ist. Weil wir wissen, dass das Schicksal Europas nie irrelevant für unsere nationale Sicherheit sein wird. Das, worum es bei dieser Konferenz geht, ist nicht nur eine Reihe technischer Fragen – wie viel wir für die Verteidigung ausgeben, wo wir sie einsetzen. Das sind wichtige Fragen. Sie sind es. Aber sie sind nicht grundlegend.

Die grundlegende Frage, die wir zunächst beantworten müssen, ist: Was genau verteidigen wir? Denn Armeen kämpfen nicht für Abstraktionen. Armeen kämpfen für ein Volk. Armeen kämpfen für eine Nation. Armeen kämpfen für eine Lebensweise. Und genau das verteidigen wir – eine großartige Zivilisation, die allen Grund hat, auf ihre Geschichte stolz zu sein, der Zukunft optimistisch entgegenzusehen und danach zu streben, immer die Herrin ihres eigenen wirtschaftlichen und politischen Schicksals zu sein. Hier in Europa wurden die Ideen geboren, die die Samen der Freiheit legten und die Welt veränderten. Hier in Europa entstand die Zivilisation, die der Welt das Rechtssystem, die Universitäten und die wissenschaftliche Revolution gab. Dieser Kontinent brachte das Genie Mozarts und Beethovens hervor, Dantes und Shakespeares, Michelangelos und da Vincis, der Beatles und der Rolling Stones. „Unvoreingenommen zu unserem Erbe“ Und dies ist der Ort, an dem die gewölbten Decken der Sixtinischen Kapelle und die aufragenden Türme des Kölner Doms nicht nur die Größe unserer Vergangenheit oder den Glauben an Gott, der diese Wunder inspirierte, bezeugen – sie geben einen Vorgeschmack auf die Wunder, die uns in unserer Zukunft erwarten. Aber nur, wenn wir unvoreingenommen zu unserem Erbe stehen und auf dieses gemeinsame Erbe stolz sind, können wir anfangen, unsere wirtschaftliche und politische Zukunft zu gestalten.

Die Deindustrialisierung war nicht unvermeidlich. Sie war eine bewusste politische Entscheidung – ein jahrzehntelanges wirtschaftliches Unterfangen, das unsere Nationen um ihren Wohlstand, ihre Produktionskapazität und ihre Unabhängigkeit brachte. Der Verlust unserer Lieferkettensouveränität war nicht das Ergebnis eines wohlmeinenden und gesunden Systems des globalen Handels. Es war töricht. Es war eine törichte, aber freiwillige Umgestaltung unserer Wirtschaft, die uns abhängig von anderen für unsere Bedürfnisse machte und gefährlich anfällig für Krisen. „Unser Volk verteidigen“ Massenmigration war nicht – und ist nicht – irgendeine Randbesorgnis von geringer Bedeutung. Sie war und bleibt eine Krise, die Gesellschaften überall im Westen transformiert und destabilisiert. Zusammen können wir unsere Wirtschaften neu industrialisieren und unsere Fähigkeit wiederaufbauen, unser Volk zu verteidigen. Aber die Arbeit dieses neuen Bündnisses sollte sich nicht nur auf militärische Zusammenarbeit und die Rückgewinnung der Industrien der Vergangenheit konzentrieren. Sie sollte sich auch darauf konzentrieren, zusammen unser gegenseitiges Interesse an neuen Grenzen voranzubringen – unsere Ingenuität, unsere Kreativität und den dynamischen Geist entfesseln, um ein neues westliches Jahrhundert zu bauen: Kommerzieller Raumfahrtverkehr und Künstliche Intelligenz an der Spitze der Technologie, industrielle Automatisierung und flexible Fertigung, die Schaffung einer westlichen Lieferkette für kritische Mineralien, nicht anfällig für Erpressung durch andere Mächte, und eine vereinte Anstrengung, um Marktanteile in den Volkswirtschaften des Globalen Südens zu konkurrieren.

Zusammen können wir nicht nur die Kontrolle über unsere eigenen Industrien und Lieferketten zurückgewinnen – wir können in den Bereichen wachsen, die das 21. Jahrhundert definieren werden. Aber wir müssen auch die Kontrolle über unsere nationalen Grenzen zurückgewinnen. Kontrollieren, wer und wie viele Menschen in unsere Länder einreisen. Dies ist kein Ausdruck von Xenophobie. Es ist kein Hass. Es ist ein fundamentaler Akt nationaler Souveränität. Und das Versäumnis, dies zu tun, ist nicht nur eine Verletzung einer unserer grundlegendsten Pflichten gegenüber unserem Volk – es ist eine dringende Bedrohung für das Gefüge unserer Gesellschaften und das Überleben unserer Zivilisation selbst. Und schließlich können wir die sogenannte globale Ordnung nicht mehr über die lebenswichtigen Interessen unseres Volkes und unserer Nationen stellen. Wir müssen das System der internationalen Zusammenarbeit, das wir verfasst haben, nicht aufgeben. Wir müssen die globalen Institutionen der alten Ordnung, die wir zusammen aufgebaut haben, nicht abbauen. Aber sie müssen reformiert werden. Sie müssen wiederaufgebaut werden. „UN hat bei dringendsten Fragen keine Antworten“ Ein Beispiel: Die Vereinten Nationen haben noch immer riesiges Potenzial, ein Instrument des Guten in der Welt zu sein. Aber wir können nicht ignorieren, dass sie heute bei den dringendsten Fragen, die vor uns liegen, keine Antworten haben und praktisch keine Rolle spielen. Sie konnten den Krieg in Gaza nicht lösen. Stattdessen war es amerikanische Führung, die die Geiseln von Barbaren befreite und einen zerbrechlichen Waffenstillstand herbeiführte.

UN-Generalsekretär Antonio Guterres spricht vor der UN-Generalversammlung in New York: Rubio kritisierte die Vereinten Nationen. Foto: MANUEL ELÍAS/UN/XinHua/dpa Sie haben den Krieg in der Ukraine nicht gelöst. Es brauchte amerikanische Führung in Partnerschaft mit vielen der hier anwesenden Länder, nur um die beiden Seiten an einen Tisch zu bringen, um einen immer noch schwer erreichbaren Frieden zu suchen. Sie waren machtlos, das Atomprogramm der radikalen schiitischen Kleriker im Iran zu beschränken. Das erforderte vierzehn Bomben, die mit Präzision von amerikanischen B-2-Bombern abgeworfen wurden. Und sie konnten die Bedrohung unserer Sicherheit durch einen narko-diktatorischen Diktator (Anm. d. Red: eine diktatorische Herrschaft, die durch Drogenkartelle oder -handel gestützt ist) in Venezuela nicht angehen. Stattdessen brauchte es amerikanische Spezialeinheiten, um diesen Flüchtling vor Gericht zu stellen. In einer perfekten Welt würden alle diese Probleme und mehr von Diplomaten und streng formulierten Resolutionen gelöst. Aber wir leben nicht in einer perfekten Welt. Und wir können nicht weiterhin zulassen, dass diejenigen, die unverblümt und offen unsere Bürger bedrohen und unsere globale Stabilität gefährden, sich hinter Abstraktionen des internationalen Rechts verstecken, die sie selbst routinemäßig verletzen. Dies ist der Weg, den Präsident Trump und die Vereinigten Staaten beschritten haben. Es ist ein Weg, den wir einst zusammen beschritten haben, und den wir hoffen, wieder zusammen zu gehen.

Für fünf Jahrhunderte vor dem Ende des Zweiten Weltkriegs war der Westen dabei, sich auszubreiten – seine Missionare, seine Pilger, seine Soldaten, seine Entdecker strömten von seinen Küsten aus, um Ozeane zu überqueren, neue Kontinente zu besiedeln, riesige Imperien zu bauen, die sich über den gesamten Globus erstreckten. Aber 1945, zum ersten Mal seit dem Zeitalter des Kolumbus, zog sich der Westen zurück. Europa lag in Trümmern. Die Hälfte lebte hinter dem Eisernen Vorhang, und der Rest sah aus, als ob er bald folgen würde. Die großen westlichen Imperien waren in einen terminalen Niedergang eingetreten – beschleunigt durch gottlose kommunistische Revolutionen und antikoloniale Aufstände, die die Welt transformieren und den roten Hammer und die Sichel über weite Teile der Landkarte drapieren würden. „Unsere Vorgänger erkannten: Niedergang ist eine Entscheidung“ Vor diesem Hintergrund glaubten damals wie heute viele, dass das Zeitalter der westlichen Dominanz zu Ende gehe und dass unsere Zukunft dazu bestimmt gewesen sei, ein schwaches und schwaches Echo unserer Vergangenheit zu sein. Aber zusammen erkannten unsere Vorgänger, dass Niedergang eine Entscheidung war – und es war eine Entscheidung, die sie ablehnten. Wir wollen nicht, dass unsere Verbündeten schwach sind, denn das macht uns schwächer. Marco Rubio US-Außenminister Das ist, was wir zusammen einmal vor längerer Zeit getan haben. Und das ist das, was Präsident Trump und die Vereinigten Staaten jetzt wieder tun wollen – zusammen mit euch. Und deshalb wollen wir nicht, dass unsere Verbündeten schwach sind, denn das macht uns schwächer. Wir wollen Verbündete, die sich selbst verteidigen können, damit kein Gegner versucht sein wird, unsere kollektive Stärke zu testen. Deshalb wollen wir nicht, dass unsere Verbündeten von Schuldgefühlen und Scham gefesselt werden. Wir wollen Verbündete, die auf ihre Kultur und ihr Erbe stolz sind, die verstehen, dass wir Erben derselben großen und edlen Zivilisation sind, und die bereit und in der Lage sind, sie zusammen mit uns zu verteidigen. Und deshalb wollen wir nicht, dass Verbündete den defekten Status quo rationalisieren, anstatt sich damit auseinanderzusetzen, was notwendig ist, um ihn zu beheben.

Denn wir in Amerika haben kein Interesse daran, höfliche und ordentliche Verwalter des verwalteten Niedergangs des Westens zu sein. Wir wollen nicht trennen, sondern eine alte Freundschaft revitalisieren und die großartigste Zivilisation der Menschheitsgeschichte erneuern. Was wir wollen, ist ein revitalisiertes Bündnis, das erkennt, dass das, was unsere Gesellschaften geplagt hat, nicht nur eine Reihe schlechter Richtlinien ist, sondern eine Malaise aus Hoffnungslosigkeit und Selbstzufriedenheit. Ein Bündnis, das wir wollen, ist eines, das nicht durch Angst vor Klimawandel, Angst vor Krieg, Angst vor Technologie gelähmt ist. Stattdessen wollen wir ein Bündnis, das kühn in die Zukunft rast. Und die einzige Angst, die wir haben, ist die Angst vor der Schande, unsere Nationen nicht stolzer, stärker und wohlhabender für unsere Kinder zu hinterlassen. „Für kritische Notwendigkeiten nicht von anderen abhängen“ Ein Bündnis, das bereit ist, unser Volk zu verteidigen, unsere Interessen zu schützen und die Handlungsfreiheit zu bewahren, die es uns ermöglicht, unser eigenes Schicksal zu gestalten. Nicht eines, das existiert, um einen globalen Wohlfahrtsstaat zu betreiben und für die angeblichen Sünden früherer Generationen zu büßen. Ein Bündnis, das nicht zulässt, dass seine Macht an Systeme außerhalb seiner Kontrolle ausgelagert, eingeschränkt oder untergeordnet wird. Eines, das nicht von anderen für die kritischen Notwendigkeiten seines nationalen Lebens abhängt. Und eines, das nicht die höfliche Sichtweise aufrechterhält, dass unsere Lebensweise nur eine unter vielen ist, und das Erlaubnis einholt, bevor es handelt. Und vor allem ein Bündnis, das auf der Erkenntnis basiert, dass wir – der Westen – zusammen etwas geerbt haben, das einzigartig, eigentümlich und unersetzlich ist. Denn schließlich ist dies das grundlegende Fundament der transatlantischen Bindung. Wenn wir auf diese Weise zusammen handeln, werden wir nicht nur eine vernünftige Außenpolitik zurückgewinnen. Es wird uns ein klares Verständnis unserer selbst zurückgeben. Es wird uns unseren Platz in der Welt zurückgeben. Und wenn wir das tun, wird es die Kräfte der zivilisatorischen Auslöschung zurückweisen und abschrecken, die heute sowohl Amerika als auch Europa bedrohen.

In einer Zeit, in der Schlagzeilen das Ende der transatlantischen Ära verkünden, sei es bekannt und klar gemacht für alle: Dies ist weder unser Ziel noch unser Wunsch. Denn für uns Amerikaner mag unser Zuhause in der westlichen Hemisphäre liegen, aber wir werden immer ein Kind Europas sein. Unsere Geschichte begann mit einem italienischen Entdecker, dessen Abenteuer ins Unbekannte, um eine neue Welt zu entdecken, das Christentum nach Amerika brachte und zur Legende wurde, die die Fantasie unserer Pionier-Nation definierte. Unsere ersten Kolonien wurden von englischen Siedlern gebaut, denen wir nicht nur die Sprache schulden, die wir sprechen, sondern unser gesamtes politisches und rechtliches System. Unsere Grenzen wurden von den „Scots-Irish“ geformt – dieser stolzen, zähen Familie aus den Hügeln von Ulster (Anm. d. Red.: nördlichste Provinz der irischen Insel), die uns Davy Crockett, Mark Twain, Teddy Roosevelt und Neil Armstrong gab. „Deutsche Bauern haben Qualität des amerikanischen Bieres dramatisch verbessert“ Unser großes Mittellandherz wurde von deutschen Bauern und Handwerkern aufgebaut, die leere Ebenen in ein globales Agrarwunder verwandelten und, ihr könnt mir glauben, die Qualität des amerikanischen Bieres dramatisch verbesserten. Unsere Expansion ins Innere folgte den Spuren französischer Pelztierjäger und Entdecker, deren Namen, übrigens, immer noch die Straßenschilder und Stadtnamen im gesamten Mississippi-Tal schmücken. Unsere Pferde, unsere Ranches, unsere Rodeos – die ganze Romantik des Cowboy-Archetyps, die synonym mit dem Wilden Westen wurde – sie wurde in Spanien geboren. Und unsere größte und ikonischste Stadt hieß New Amsterdam, bevor sie New York hieß. Und wisst ihr was? Im Jahr, in dem mein Land gegründet wurde, lebten Lorenzo und Catalina Giraldi in Casa Monferrato im Königreich Piemont-Sardinien. Und Jose und Manuela Reyna lebten in Sevilla, Spanien. Ich weiß nicht, was, falls überhaupt, sie über die 13 Kolonien wussten, die ihre Unabhängigkeit vom Britischen Empire errungen hatten. Aber, worüber ich mir sicher bin: Sie hätten sich niemals vorstellen können, dass 250 Jahre später einer ihrer direkten Nachkommen hier heute zurück auf diesem Kontinent als der Chefdiplomat dieser Säuglingsnation sein würde. Und doch bin ich hier – erinnert durch meine eigene Geschichte daran, dass unsere Geschichten und unsere Schicksale immer miteinander verknüpft sein werden. „Sind Seite an Seite auf Schlachtfeldern gestorben“ Wir haben diesen zerschmetterten Kontinent nach zwei verheerenden Weltkriegen wiederaufgebaut. Als wir uns wieder durch den Eisernen Vorhang geteilt fanden, verband sich der Freie Westen mit den mutigen Dissidenten, die im Osten gegen Tyrannei kämpften, um den sowjetischen Kommunismus zu besiegen. Wir haben gegeneinander gekämpft, uns dann versöhnt, dann wieder gekämpft und uns wieder versöhnt. Und wir haben geblutet und sind Seite an Seite auf Schlachtfeldern gestorben – von Camp Young (Anm. d. Red.: US-Militär-Trainingscenter im Zweiten Weltkrieg) bis Kandahar (Anm. d. Red.: in Afghanistan).

Und ich bin heute hier, um das klar zu machen: Amerika schlägt den Weg für ein neues Jahrhundert des Wohlstands ein. Und noch einmal wollen wir das zusammen mit euch tun – unseren geschätzten Verbündeten und ältesten Freunden. Wir wollen es zusammen mit euch tun – mit einem Europa, das auf sein Erbe und seine Geschichte stolz ist. Mit einem Europa, das den Geist der Schöpfung und Freiheit hat, der Schiffe auf unbekannte Meere schickte und unsere Zivilisation geboren hat. Mit einem Europa, das die Mittel hat, sich selbst zu verteidigen, und den Willen, zu überleben. Wir sollten auf das stolz sein, was wir im letzten Jahrhundert zusammen erreicht haben. Aber jetzt müssen wir uns den Möglichkeiten eines neuen Jahrhunderts stellen und es umarmen. Denn gestern ist vorbei. Die Zukunft ist unvermeidlich. Und unser Schicksal wartet zusammen auf uns. Vielen Dank.

Marco Rubio
US Außenminister

München. Das Handelsblatt hat die Rede des US-Außenministers mithilfe von Künstlicher Intelligenz transkribiert und übersetzt .

Quelle:https://www.handelsblatt.com/politik/international/usa-die-rede-von-us-aussenminister-marco-rubio-im-wortlaut/100200376.html (abgerufen am 15.02.2026, 22.00 Uhr)

MSC News: "Vorsicht vor der drohenden Abschreckungslücke!" | MSC News: “Beware of the looming deterrence gap!”

Europa läuft Gefahr, in eine gefährliche Abschreckungslücke zu geraten, wenn es sich nicht stärker um seine Nuklearstrategie kümmert. Zu diesem Schluss kommt ein heute veröffentlichter Bericht, der an diesem Wochenende auf der Münchner Sicherheitskonferenz vorgestellt wird.

DE: In „Mind the Deterrence Gap: Assessing Europe’s Nuclear Options“ argumentieren die Mitglieder der European Nuclear Study Group, dass nukleare Drohungen aus Moskau sowie wachsende Zweifel an der langfristigen Verlässlichkeit der amerikanischen Sicherheitsgarantien Europa dazu zwingen, sich einem strategischen Problem zu stellen, das es nicht länger verdrängen kann. Das multinationale Team von Expert:innen für Verteidigungs- und Sicherheitspolitik analysiert fünf in der politischen Debatte genannte Handlungsoptionen für europäische Entscheidungsträger:innen: die fortgesetzte Abstützung auf die erweiterte nukleare Abschreckung der USA; die Stärkung der Rolle britischer und französischer Nuklearstreitkräfte für die europäische Abschreckung; die Entwicklung einer gemeinsamen europäischen Abschreckung; die Aufnahme unabhängiger, nationaler Atomprogramme; sowie massive Investitionen in konventionelle Abschreckung ohne nukleare Komponente. Der Bericht stellt fest, dass es für Europa keine gute Option gibt, Abschreckung bei geringerer US-Unterstützung zu gewährleisten. Auch wenn die Autor:innen bewusst darauf verzichten, eine bestimmte Option zu empfehlen, betonen sie, dass ein ernsthaftes Versäumnis, sich jetzt mit den Zielkonflikten, Begrenzungen und Risiken der verschiedenen nuklearen Optionen auseinanderzusetzen, Europa in einer sich rasch verschlechternden Sicherheitslage gefährlich ungeschützt zurücklassen könnte. Die europäische Politik müsse sich daher dringend intensiver mit den unterschiedlichen Optionen auseinandersetzen, um eine Abschreckungslücke zu vermeiden. Eine Debatte, die lange als politisch tabu galt, ist nun dringend und unausweichlich geworden. „Europäer können ihr Denken über nukleare Abschreckung nicht länger an die Vereinigten Staaten auslagern. Die Ära strategischer Selbstzufriedenheit in Europa ist vorbei“, schreiben die Autor:innen. „So unbequem die Debatte auch sein mag: Das neue sicherheitspolitische Umfeld verlangt von europäischen Entscheidungsträgern, sich der Rolle von Nuklearwaffen in der Verteidigung des Kontinents direkt und ohne Verzögerung zu stellen — und die notwendigen Ressourcen zu investieren, um dies auf kompetente Weise zu tun. Sich heute ernsthaft mit diesen Fragen zu befassen, ist der Preis dafür, morgen ein strategisches Scheitern zu vermeiden.“ Die European Nuclear Study Group wurde 2024 als gemeinsame Initiative der Münchner Sicherheitskonferenz, des Centre for International Security an der Hertie School in Berlin sowie des Instituts für Politikwissenschaft der Universität St. Gallen in der Schweiz gegründet. Sie wird gemeinsam von Prof. Dr. Tobias Bunde, Direktor für Forschung und Politik der Münchner Sicherheitskonferenz und Professor für internationale Sicherheit an der Hertie School, Prof. Dr. James W. Davis, Professor für Politikwissenschaft mit besonderer Berücksichtigung der Internationalen Beziehungen an der Universität St. Gallen, und Dr.Claudia Major, Senior Vice President for Transatlantic Security beim German Marshall Fund und Direktorin des GMF-Büros in Berlin, geleitet.


EN: Europe runs the risk of falling into a dangerous deterrence gap if it does not pay more attention to its nuclear strategy. This is the conclusion of a report published today, which will be presented at the Munich Security Conference this weekend. In “Mind the Deterrence Gap: Assessing Europe's Nuclear Options,” members of the European Nuclear Study Group argue that nuclear threats from Moscow and growing doubts about the long-term reliability of American security guarantees are forcing Europe to face a strategic problem that it can no longer ignore. The multinational team of defense and security policy experts analyzes five options for action by European decision-makers that have been mentioned in the political debate: continued reliance on the extended nuclear deterrence of the US; strengthening the role of British and French nuclear forces in European deterrence; developing a common European deterrent; launching independent national nuclear programs; and investing heavily in conventional deterrence without a nuclear component. The report concludes that there is no good option for Europe to ensure deterrence with reduced US support. Although the authors deliberately refrain from recommending a specific option, they emphasize that a serious failure to address the trade-offs, limitations, and risks of the various nuclear options now could leave Europe dangerously unprotected in a rapidly deteriorating security environment. European policymakers must therefore urgently engage more intensively with the various options in order to avoid a deterrence gap. A debate that was long considered politically taboo has now become urgent and inevitable. “Europeans can no longer outsource their thinking on nuclear deterrence to the United States. The era of strategic complacency in Europe is over,” the authors write. "As uncomfortable as the debate may be, the new security environment requires European decision-makers to address the role of nuclear weapons in defending the continent directly and without delay — and to invest the necessary resources to do so competently. Seriously addressing these issues today is the price of avoiding strategic failure tomorrow. " The European Nuclear Study Group was founded in 2024 as a joint initiative of the Munich Security Conference, the Center for International Security at the Hertie School in Berlin, and the Institute for Political Science at the University of St. Gallen in Switzerland. It is co-chaired by Prof. Dr. Tobias Bunde, Director of Research and Policy at the Munich Security Conference and Professor of International Security at the Hertie School, Prof. Dr. James W. Davis, Professor of Political Science with a special focus on International Relations at the University of St. Gallen, and Dr. Claudia Major, Senior Vice President for Transatlantic Security at the German Marshall Fund and Director of the GMF Office in Berlin.

Quelle: https://securityconference.org/news/meldung/vorsicht-vor-der-drohenden-abschreckungsluecke-sicherung-nukleare-abschreckung-europa/ (abgerufen am 14.02.2026, 11:33 Uhr)

Münchner Sicherheitskonferenz findet vom 13. bis 15. Februar 2026 im Hotel Bayerischer Hof in München statt.

Davos im Januar 2026 hat uns Europäern die Zeitenwende nicht als Schlagwort, sondern als Realität vor Augen geführt. Autoritarismus, Imperialismus, Annexion und Angriffskrieg sind zurück auf der Tagesordnung einer Weltpolitik, die wieder glaubt, dass Macht über Recht steht. Vier Jahre Krieg in der Ukraine sind genug. Vier Jahre, in denen Menschen in eisiger Kälte ohne verlässliches Wasser, ohne Strom, ohne Heizung, oft ohne Nahrung und ohne ein trockenes Dach über dem Kopf ausharren mussten, während Europa zu oft in Formeln, Prüfaufträgen und Zurückhaltung gesprochen hat. Wer Freiheit, Frieden und Demokratie bewahren will, darf sich nicht länger mit Worten trösten, die keine Folgen haben. Es geht nicht um Geduld, es geht um Schutz, und Schutz verlangt Entscheidungen, die sichtbar werden, nicht nur Debatten, die sich selbst genügen. Gerade deshalb muss die Münchner Sicherheitskonferenz 2026 zu einem Wendepunkt werden, an dem aus dem zahnlosen Begriff Zeitenwende ein Greif wird, ein Symbol für Stärke, Entschlossenheit und Durchsetzungskraft, und zwar nicht als Selbstzweck, sondern als Pflicht. Dieser Greif steht für eine europäische Handlungsfähigkeit, die nicht bittet, sondern schützt, die nicht zögert, sondern handelt, und die Aggressoren die Gewissheit nimmt, dass Gewalt sich lohnt. Doch wer handelt, muss sich unterscheiden von jenen, die die Welt aus ihren Fugen reißen wollen. Ohne Orientierung am Völkerrecht handeln nur Aggressoren. Ohne Völkerrecht, ohne die Bindung an die UN-Charta, ohne einen UN-Beschluss oder eine völkerrechtlich tragfähige Grundlage wird Machtpolitik zur Willkür, und Willkür greift Freiheit, Frieden und Menschenrechte an. Das ist die Linie, die Europa niemals überschreiten darf, weil es sonst genau das wird, was es zu bekämpfen vorgibt. Europas Härte muss rechtmäßig sein, Europas Entschlossenheit muss völkerrechtlich begründet sein, Europas Durchsetzungskraft muss an die Regeln gebunden bleiben, die Aggressoren brechen. Wer das Recht verlässt, verlässt den Frieden. Das ist der Kern, und daraus folgt die Konsequenz, die viele nicht auszusprechen wagen. Europa braucht nicht noch mehr Beschwörungen von Gemeinschaft und Geschlossenheit, sondern Ziele, die zu Fakten werden. Europa braucht den Schritt, der politische Reden in staatliche Wirklichkeit übersetzt. Europa braucht den souveränen Kontinent als Staat, Europa braucht eine einheitliche Sicherheitsstrategie, Europa braucht eine Sicherheitsgarantie, die nicht von Tageslaunen abhängt, Europa braucht Streitkräfte, die abschrecken, schützen und im Rahmen des Völkerrechts handeln können, und Europa braucht die strategische Fähigkeit, auf der Weltbühne nicht nur zu reagieren, sondern zu gestalten. Genau hier beginnt der Transformationsprozess, der nicht irgendwann, sondern jetzt entschieden wird, und dieser Transformationsprozess hat einen Namen, der wiederholt werden muss, bis er selbstverständlich wird. United States of Europe. United States of Europe als souveräner europäischer Kontinent, der seine Freiheit nicht delegiert. United States of Europe als politischer Wille, der nicht mehr vertagt. United States of Europe als Ergebnis, das Menschen schützt, weil es die Macht zur Verteidigung des Rechts organisiert. United States of Europe als einheitliche Sicherheitsstrategie eines neuen souveränen Europas, die endlich das liefert, was Worte allein nie liefern konnten, nämlich Sicherheit, Abschreckung und Schutz im Rahmen des Völkerrechts.

Ich vertrete diese Meinung ausdrücklich als legitime politische Stellungnahme im Sinne von Artikel 5 des Grundgesetzes, weil die Fakten des Krieges sie rechtfertigen und weil der Maßstab klar ist. Aggressoren greifen an, Demokratien verteidigen das Recht. Aggressoren brechen das Völkerrecht, Demokratien stützen die UN-Charta. Aggressoren leben von unserer Unentschlossenheit, Demokratien müssen beweisen, dass Recht nicht bloß Papier ist. Wer wie Putin Grenzen mit Gewalt verschieben will, und wer wie Trump die regelbasierte Ordnung als Verhandlungsmasse behandelt, versteht vor allem eines, nämlich Konsequenz und Durchsetzungskraft. Europa darf diese Sprache nicht sprechen, um zu dominieren, sondern um zu schützen. Europa muss die Kraft haben, völkerrechtswidrige Gewalt zu stoppen, und Europa muss zugleich die Disziplin haben, selbst niemals völkerrechtswidrig zu werden. Genau diese Verbindung macht den Unterschied zwischen Ordnung und Chaos, zwischen Schutz und Aggression, zwischen Freiheit und Unterwerfung. Vor unseren Augen verbrennt der Phönix der Europäischen Währungs- und Wirtschaftsunion, weil wirtschaftliche Integration ohne strategische Souveränität auf Dauer nicht trägt, wenn Krieg, Erpressung und hybride Angriffe die Regeln ersetzen. Aus Feuer und Asche muss ein neuer Phönix steigen, und dieser neue Phönix heißt United States of Europe. United States of Europe, weil Europa nur als souveräner Kontinent mit einer einheitlichen Sicherheitsstrategie dauerhaft Frieden sichern kann. United States of Europe, weil Europa nur so die Freiheit der Ukraine und die eigene Freiheit verteidigen kann. United States of Europe, weil Europa nur so ein Global Player wird, der Recht schützt, statt Macht zu belohnen. United States of Europe, weil Europa den Menschen in der Ukraine Taten schuldet und keine Geduld, die wie Gleichgültigkeit wirkt. Wenn du bis hier gelesen hast, dann spürst du die Sehnsucht, die viele längst fühlen und zu selten aussprechen, die Sehnsucht nach Freiheit, Frieden und Demokratie, nicht irgendwann, sondern jetzt. Teile diesen Kommentar weltweit, schick ihn weiter, poste ihn, übersetze ihn, verbreite ihn, weil Worte nur dann eine Wirkung bekommen, wenn sie Menschen bewegen und Politik binden. Europa schuldet der Ukraine nicht Zurückhaltung, sondern Schutz, nicht Geduld, sondern Entschlossenheit, nicht leere Formeln, sondern Fakten, und diese Fakten tragen einen Namen, den wir groß machen müssen, bis er Wirklichkeit wird. United States of Europe.

The Munich Security Conference will take place from February 13 to 15, 2026, at the Hotel Bayerischer Hof in Munich.

Davos in January 2026 confronted us Europeans with the Zeitenwende not as a slogan, but as reality. Authoritarianism, imperialism, annexation, and wars of aggression have returned to the center of a world politics that once again believes power outweighs law. Four years of war in Ukraine are enough. Four years in which people have endured bitter cold without reliable water, without electricity, without heating, often without food, and without a dry roof over their heads, while Europe too often spoke in formulas, review processes, and restraint. Anyone who wants to preserve freedom, peace, and democracy can no longer take comfort in words that have no consequences. This is not about patience. It is about protection, and protection demands decisions that become visible, not debates that satisfy only themselves. That is precisely why the Munich Security Conference 2026 must become a turning point, where the toothless term Zeitenwende turns into a griffin, a symbol of strength, determination, and the ability to enforce decisions, not as an end in itself, but as a duty. This griffin stands for a European capacity to act that does not plead, but protects, that does not hesitate, but acts, and that deprives aggressors of any confidence that violence will pay. Yet whoever acts must be clearly distinguished from those who want to tear the world out of joint. Without orientation to international law, only aggressors act. Without international law, without the binding force of the UN Charter, without a UN mandate or a legally sustainable basis under international law, power politics becomes arbitrariness, and arbitrariness attacks freedom, peace, and human rights. That is the line Europe must never cross, because otherwise it becomes exactly what it claims to oppose. Europe’s toughness must be lawful. Europe’s determination must be grounded in international law. Europe’s power to act must remain bound to the rules that aggressors break. Whoever leaves the law leaves peace.

That is the core of the matter, and from it follows the consequence many do not dare to say out loud. Europe does not need more invocations of unity and togetherness, but goals that turn into facts. Europe needs the step that translates political speeches into state reality. Europe needs a sovereign continent as a state. Europe needs a single security strategy. Europe needs a security guarantee that does not depend on daily moods. Europe needs armed forces that can deter, protect, and, within the framework of international law, act. Europe needs the strategic capacity not merely to react on the world stage, but to shape it. This is where the transformation process begins, a process that is not decided someday, but now, and this transformation process has a name that must be repeated until it becomes self-evident. United States of Europe. United States of Europe as a sovereign European continent that does not outsource its freedom. United States of Europe as a political will that is no longer postponed. United States of Europe as an outcome that protects people because it organizes the power to defend the law. United States of Europe as the single security strategy of a new sovereign Europe that finally delivers what words alone never could, namely security, deterrence, and protection within the framework of international law. I state this view explicitly as a legitimate political opinion within the meaning of Article 5 of Germany’s Basic Law, because the facts of the war justify it and because the standard is clear. Aggressors attack. Democracies defend the law. Aggressors violate international law. Democracies uphold the UN Charter. Aggressors thrive on our indecision. Democracies must prove that the rule of law is more than paper. Anyone who, like Putin, seeks to change borders by force, and anyone who, like Trump, treats the rules-based order as bargaining material, understands above all one thing, namely consequence and the ability to enforce decisions. Europe must not speak this language to dominate, but to protect. Europe must have the strength to stop unlawful violence, and Europe must also have the discipline never to become unlawful itself. Precisely this combination makes the difference between order and chaos, between protection and aggression, between freedom and subjugation. Before the eyes of the world, the phoenix of the European Monetary and Economic Union is burning, because economic integration without strategic sovereignty cannot endure when war, blackmail, and hybrid attacks replace rules. From fire and ashes a new phoenix must rise, and this new phoenix is the United States of Europe. United States of Europe, because only as a sovereign continent with a single security strategy can Europe secure peace over the long term. United States of Europe, because only in this way can Europe defend Ukraine’s freedom and its own. United States of Europe, because only in this way can Europe become a global player that protects law instead of rewarding power. United States of Europe, because Europe owes the people of Ukraine action, not patience that feels like indifference. If you have read this far, then you feel what many have long felt and too rarely say out loud, the longing for freedom, peace, and democracy, not someday, but now. Share this comment worldwide. Forward it, post it, translate it, spread it, because words only gain impact when they move people and bind politics. Europe owes Ukraine not restraint, but protection, not patience, but determination, not empty formulas, but facts, and those facts have a name we must amplify until it becomes reality. United States of Europe.

 

Rollover-Bild1-Quelle:https://securityconference.org/ (Screenshot vom 17.02.2026)

 

 

Autor: Thomas Fränkle 04.02.2026, 11:30 Uhr

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